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Kernspintomographie

An zwei Standorten werden Kernspintomographen genutzt. Seit November 2009, in der Ahstr. 4, Gelsenkirchen, auch ein modernster Hochleistungsscanner mit 3T Verio der Firma Siemens.

Die Kernspin- oder auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), gelegentlich englisch auch NMR abgekürzt, gehört zu den bildgebenden Verfahren. Die MRT arbeitet dabei mit einem starken Magnetfeld und mit Radiowellen; sie benötigt keine Röntgenstrahlung wie etwa die Computertomographie. Mit diesem Verfahren lassen sich besonders gut die Weichteile darstellen, also alle nicht knöchernen Teile des Körpers. Am häufigsten wird die Kernspintomographie bei Untersuchungen der Gelenke, der Wirbelsäule und des Gehirns eingesetzt. Zunehmende Bedeutung gewinnt die MRT bei der Untersuchung des Bauchraumes (Leber, Gallenwege, Nieren, Beckenorgane), des Herzens und der Gefäßdarstellung (Halsgefäße, Nierenarterien, intracranielle Gefäße, Becken-Bein-Gefäße).In der Tumordiagnostik liefert die MRT Informationen über die Lage und die Ausdehnung eines Tumors und von möglichen Metastasen. Risiken oder Nebenwirkungen sind bei der Kernspintomographie (Ausnahme implantierte Metallteile s.u.) nicht bekannt. Sowohl das Magnetfeld, als auch die Radiowellen belasten den Körper nicht. Hierdurch ist die Kernspintomographie auch speziell für Untersuchungen von Kindern geeignet.

Nur in sehr wenigen Fällen von implantierten Metallteilen im Körper (Herzschrittmacher, spezielle Aneurysmaclips oder Cochleaimplantate) kann es sein, daß die Kernspintomographie nicht möglich ist. Es ist deshalb wichtig diese im Fragebogen anzugeben. Die meisten Implantate, wie z.B. Hüftgelenksprothesen sind aber aus nichtmagnetisierbaren Metall und die Untersuchung kann problemlos durchgeführt werden.

Kernspin des Kopfes
Kernspin der Hand
Kernspin der Leber
Kernspin der Halsgefäße
Kernspin des Dünndarms